BCI Profil

Der boerse.de-Champions-Index (BCI) umfasst alle 100 Champions-Aktien und wird seit Februar 2002 börsentäglich von boerse.de veröffentlicht. Normiert wurde der BCI zum 31. Januar 2000 auf den Stand von 10.000 Punkten, wobei der Index mit den zum Startzeitpunkt enthaltenen Champions sogar bis zum 1. Juni 1991 zurückberechnet werden kann.

BCI Quartalsüberprüfungen

Die Zusammensetzung des BCI wird quartalsweise überprüft und Veränderungen werden am Ersten des folgenden Monats auf Schlusskursbasis vorgenommen (Beispiel: Überprüfung zum 31. März – Wechsel am 1. April). Um die Auf- und Absteiger zu ermitteln, erfolgt ein Vergleich aller Champions mit den Aktien auf der Champions-Beobachtungsliste.

Die entscheidenden Kennzahlen sind dabei geoPAK10, Gewinn-Konstanz und Verlust-Ratio. Nur wenn ein Wert aus der Beobachtungs­liste ein besseres Verhältnis von Rendite zu Risiko aufweist als eine der bisherigen Champions-Aktien, „kann“ ein Austausch stattfinden. Es handelt sich hier um keine „Muss“-Regel, denn es werden die Aktien mit hoher Rendite/extremem Risiko und die mit wenig Risiko/sehr geringer Rendite eliminiert. Die Watchlist erweitert sich ständig, da immer mehr Aktien in die erforder­liche 120-Monats-Historie hineinwachsen. Die 100 Aktien, die danach das Prädikat „Champions-Aktie“ verliehen bekommen, werden im BCI zusammengefasst.

BCI Gewichtungen

Zum Startzeitpunkt hatten alle Champions ein Gewicht von 1 Prozent erhalten, was auch der Start-Gewichtung für alle Neu-Aufsteiger entspricht. Um diese zu erreichen, steht zunächst die Gewichtung der Index­absteiger zur Verfügung. Da diese in der Regel nicht ausreicht, wird gleich­zeitig auch bei den bisherigen Index­werten ein Abschlag vorgenommen. Im ersten Schritt werden hier die Maximalgrenzen überprüft, denn es wurde eine Höchst­gewich­tungs­grenze von 3 Prozent eingeführt, damit einzelne Werte den Index nicht über­proportional beeinflussen können. Das bedeutet:

Jeder Champion, der zum Bewertungs­stichtag ein Gewicht von mehr als 3 Prozent im Index aufweist, wird auf 3 Prozent zurück­gestuft. Die verbleibende positive oder negative Differenz wird dann auf alle Champions-Aktien gleichmäßig aufgeschlagen oder abgeschlagen. Beispiel:

Angenommen, es müssen drei Champions ausgetauscht werden, die zusammen­genommen ein Index­gewicht von 1,2 Prozent haben. Für die drei Aufsteiger ist ein Gewicht von 3 Prozent erforder­lich, d.h. es fehlen 1,8 Prozent­punkte. Falls es einen Champion gibt, der zum Bewertungs­stichtag ein Gewicht von 3,5 Prozent aufweist, wird dieser auf 3 Prozent zurückgestuft, womit noch immer 1,3 Prozent­punkte fehlen. Diese werden nun erreicht, indem von allen 97 Champions eine Gewichtung von 0,0134 Prozent­punkten (97/1,3) abgezogen wird.

Der BCI wurde wie die meisten inter­ationalen Leit­indizes (z.B. Dow Jones, FTSE, CAC 40, S&P 500) als Kursindex konzipiert, d.h. es zählen nur die Kurs­veränder­ungen, während Dividen­den­ausschüttungen unberück­sichtigt bleiben. Dies entspricht genau dem Vorgehen der Performance-Analyse, da wir als Basis zur Kennzahlenbestimmung ausschließ­lich die histo­rische Kurs­entwicklung betrachten und Divi­denden nur als willkommenes, für die Berechnung aber unwichtiges Zubrot sehen.

Länderverteilung im BCI

Branchenverteilung im BCI

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